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Zwänge.

Zwänge sind belastend und beängstigend — aber sie sind sehr gut behandelbar.

Was ist das?

Zwangsgedanken sind aufdringliche Gedanken, die sich immer wieder aufdrängen, obwohl man das nicht will. Zwangshandlungen sind Verhaltensweisen, die man ausführt, um die damit verbundene Angst zu beruhigen: Kontrollieren, Waschen, Zählen, Wiederholen. Das Wissen, dass diese Rituale „eigentlich unnötig" sind, macht es nicht leichter, sie zu lassen. Das ist keine Schwäche — das ist das Wesen dieser Erkrankung.

Mögliche Anzeichen
  • Gedanken, die sich immer wiederholen und starke Angst auslösen
  • Rituale, die sich kaum unterbrechen lassen (Kontrollieren, Waschen, Ordnen, Zählen)
  • Viel Zeit, die diese Verhaltensweisen täglich beanspruchen
  • Scham und Verbergen vor anderen
  • Starke Belastung, wenn Rituale unterbrochen werden
Das Wichtigste

Zwangsstörungen gehören zu den am besten behandelbaren psychischen Erkrankungen. Eine spezifische Verhaltenstherapie — bei der man lernt, Rituale schrittweise zu unterbrechen — kann bei vielen Menschen zu einer deutlichen und dauerhaften Besserung führen. Man muss damit nicht für immer leben.

Weiterführende Information

Das folgende Merkblatt wurde von der Deutschen Psychotherapeuten­Vereinigung (DPtV) erstellt — nicht von mir. Es gibt einen guten ersten Überblick zum Thema.