Antworten auf Fragen, die ich oft am Telefon beantworte — gerne sprechen wir auch persönlich darüber.
In meiner Praxis behandle ich Kinder ab etwa drei Jahren bis einschließlich des 21. Lebensjahres (bei Therapiebeginn). Wichtig ist nicht allein das Alter, sondern dass Kind und Eltern bereit sind, sich auf die Therapie einzulassen. Bei jüngeren Kindern arbeite ich eng mit den Bezugspersonen zusammen.
Bei jüngeren Kindern sind die Eltern aktiver Teil der Therapie. Bei Jugendlichen arbeite ich vor allem mit ihnen direkt — Elterngespräche finden ergänzend statt, mit Einverständnis des Jugendlichen.
Für gesetzlich und privat Versicherte ist die Psychotherapie eine Kassenleistung — Ihnen entstehen also keine direkten Kosten. Selbstzahler rechnen nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) ab. Ich erläutere das gerne im Erstgespräch.
In bis zu sechs Sprechstunden lernen wir uns kennen, ich höre Ihrer Geschichte zu und wir klären gemeinsam, ob eine Therapie sinnvoll ist und wie sie aussehen könnte. Sie sind zu nichts verpflichtet.
Probatorische Sitzungen — bis zu fünf an der Zahl — schließen sich an die Sprechstunden an und dienen der vertieften Diagnostik. Wir prüfen gemeinsam, ob die Therapie der richtige Weg ist, bevor wir den Antrag bei der Krankenkasse stellen.
Erziehungsberatung unterstützt Eltern in alltagsnahen Fragen. Psychotherapie behandelt diagnostizierbare psychische Belastungen und Erkrankungen. Beide haben ihren Platz — manchmal ist eine Beratung der bessere Weg. Die Stadt Kiel bietet über ihre Familienberatung kostenlose Erziehungsberatung an.
Alles, was wir besprechen, unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht. Eine schriftliche Einwilligung zur Datenverarbeitung bringen Sie zum Erstgespräch mit (siehe Erstgesprächs-Seite).
Psychiater:innen sind Ärzt:innen, die Medizin studiert und sich auf die Psychiatrie spezialisiert haben. Sie können Diagnosen stellen und Medikamente verschreiben — manche bieten auch selbst Psychotherapie an. Psychotherapeut:innen haben Psychologie oder Pädagogik studiert und danach eine staatlich anerkannte Psychotherapieausbildung absolviert. Sie behandeln durch Gespräche und therapeutische Methoden, dürfen aber keine Medikamente verschreiben. In vielen Fällen ergänzen sich beide gut — zum Beispiel wenn medikamentöse Behandlung und Psychotherapie gemeinsam sinnvoll sind.
Ich antworte, sobald es mir möglich ist.