Angst ist zunächst normal und wichtig. Wenn sie das Leben einschränkt, kann Therapie helfen — Angststörungen lassen sich sehr gut behandeln.
Angst schützt uns. Sie ist eine sinnvolle Reaktion auf Gefahr — und völlig normal. Zum Problem wird sie, wenn sie so groß wird, dass Kinder und Jugendliche Situationen meiden, die ihnen eigentlich wichtig sind: die Schule, Freunde, das eigene Zuhause. Dann kann eine Angststörung vorliegen.
Angststörungen gehören zu den am besten behandelbaren psychischen Erkrankungen. In der Verhaltenstherapie lernen Kinder und Jugendliche Schritt für Schritt, sich den angstmachenden Situationen zu stellen — in ihrem eigenen Tempo. Viele gewinnen so ihre Freiheit zurück.
Die folgenden Merkblätter wurden von der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) erstellt — nicht von mir. Sie geben einen guten ersten Überblick zum Thema.